Frei. 25.11.2022 La Caravane passe

25,00 

präsentiert von Bremen Zwei

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Das Konzert ist: unbestuhlt
keine Ermäßigung

Kategorie:

Veranstaltungsinfo

La Caravane Passe ist eine gigantische akustische Maschine, die fünf Muisker spielen ein Crossover aus Rock, Reggae, HipHop und Chancon, scharf gewürzt mit eine Prise Balkan und ein bisschen Zirkus!

La Caravane Passe

Bei  La Caravane Passe ist der Blickwinkel immer der des Reisenden.

Seit fast zwanzig Jahren führt Toma Feterman seine Band – und danach uns alle – auf eine Reise durch die Welt der Musik. Reise durch die Musik Ost- und Südeuropas und anschließend auf Tourneen,  die überall dort Halt machen, wo die Zuschauer davon träumen, wegzugehen.

Bevor La Caravane Passe ihr sechstes Studioalbum auf den Weg brachte, tourten sie vier Jahre lang: Vier Jahre, in denen sich die Band viel von dem inspirieren ließ, was sie bei den Zwischenstopps hörte. Türkei, Libanon, Korea, Neukaledonien, Japan, Ägypten… auf der Suche nach neuen Musikinstrumenten und Musik, Saiteninstrumente für Toma (Saz, Baglamas, Tzouras…), Muscheln im Indischen Ozean, im Pazifischen Ozean für Llugs, traditionelle Flöten für Zinzin…

Wieder einmal verheddern sich die Grenzen, Sprachen, Formen und Rhythmen. Aber man erkennt die melodische Kunst von Toma Feterman, seine Kompositionen mit dem Pariser Akzent aus Mitteleuropa, der sich vom Hip-Hop ernährt und fließend Serbokroatisch spricht. Eben, in einem seiner neuen Liedern bezeichnet er sich selbst als “jugostalgisch”, d. h. er ist fasziniert von einem fantastischen Land, dessen Einwohner Völker – bei Hochzeiten, Beerdigungen und Taufen – immer noch eine Art von Traditionelle Musik, deren Natürlichkeit und Schwung Frankreich fehlt. “Volksmusik muss Verbindungen schaffen”, sagt Toma. Bei den Konzerten von La Caravane Passe sagen die Leute, dass sie mit uns mindestens einen Tag in ihrem Leben zu Zigeunern werden können.”

Es geht auch darum, “zum Feiern einzuladen, im Bewusstsein des Chaos, das uns umgibt” – auf halbem Wege zwischen Nietzsche und dem Dorfmusikanten. Aus der Sicht des Reisenden zu sprechen, bedeutet auch, aus der Sicht  des Migranten, ohne große Worte, ohne Moralismus und mit dem wütenden Wunsch zu tanzen.

Keine explizite politische Botschaft und das ist auch gut so: La Caravane Passe sagt, zeigt und lebt das Vergnügen, den Schwindel, die Trance, die Brüderlichkeit und die Freiheit.

Und das gilt für alle Flugblätter. Auf Französisch, Englisch, Spanisch, Katalanisch (Llugs Heimat) und einigen anderen Sprachen kreuzt La Caravane Passe auf den Straßen des Teilens. Die Gruppe lädt den Gnawa-UFO Mehdi Nassouli, die Flamenco-Sängerin Paloma Pradal, das Quartett Balkan-Banlieusard Aälma Dili, einen bretonischen Akkordeonisten, einen serbischen Trompeter, einen Cimbalisten aus Moldawien, ein Korist aus Mali, ein katalanischer Tenoraspieler – eine Internationale des nomadischen Geistes.

Nomadic Spirit kommt einige Monate nach der posthumen Veröffentlichung von Je suis africain, einem Album von Rachid Taha, das Toma mitgeschrieben und produziert hatte. Ein Abenteuer, um einen wohlwollenden Schatten auf das  neue Album von La Caravane Passe zu legen.

Toma hat sich daran gewöhnt, bei den Alben der Gruppe Regie zu führen, aber hier hat er einen Co-Regisseur. Das ist nicht  irgendwer: Sodi gehört ebenfalls zum “rachadischen Kanal”. Er wurde in jungen Jahren durch seine Zusammenarbeit mit den Grünen Negresses bekannt , produzierte  in rund 30 Jahren einige Dutzend Alben von Fela Kuti, Femi Kuti, Les Têtes Raides, IAM, La Mano Negra, Sinsemilia und natürlich Rachid Kuti. Taha. “Am Tag von Rachids Tod rief er mich an, weil er gerade dabei war, eine Hommage auf Radio Nova zu schneiden. Radio Nova. Wir blieben vierundzwanzig Stunden zusammen.”

Die beiden Rachidisten werden also bei diesem Album mit La Caravane Passe zusammenarbeiten – “Er hat mich gedrängt. bei der Regie und ich habe ihn beim Mix gepusht”.

Heute ist die Zeit des Labors vorbei. Noch vor der Veröffentlichung von Nomadic Spirit hat La Caravane Passe bereits wieder auf Tournee. Mehrere Jahre in den Hallen und auf den Festivals der Komplizen, durch bekannte Länder und Neuland, unter der nächtlichen Sonne jeder Jahreszeit. Und zwar überall. Um jeder von uns Sesshaften, hier ist ein bisschen Nomadengeist, der wieder nützliche Verbindungen knüpft.

Wie um uns die vergessene Freiheit des Reisens zurückzugeben.

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