Do. 17.10.2024 Congo Cowboys/South Africa

25,00 

präsentiert von COSMO

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Das Konzert ist: unbestuhlt
Stehplatz

Kategorie:

Veranstaltungsinfo

Die Congo Cowboys wurden 2016 von drei Mitgliedern der südafrikanischen Band Freshlyground gegründet: Simon Attwell
(Banjo), Julio Sigauque (Bass) und der kongolesische Sänger Chris Bakalanga (Gesang und Gitarre). Die Congo Cowboys ( vervollständigt durch ihren Schlagzeuger Anthon Manuel) haben auf ihren weltweiten Auftritten das Publikum mit ihren mitreißenden
Vorstellungen elektrisiert. Im Jahr 2023 waren die Congo Cowboys in der Apple TV-Show „My Kind of Country“ – einer Reality-
Musikshow, produziert von Reese Witherspoon, zu sehen.

Die Musik der Band schöpft aus den wunderbaren Quellen von Bluegrass und Country, neu interpretiert durch afrikanische Kwassa Rhythmen und Soukous-Gitarren Sounds. Die Band ist eine Garantie für herausragende Live-Auftritte.
Übrigens … warum die Congo Cowboys sich „Congo Cowboys“ nennen hat, hat folgenden Hintergrund:
In den fünfziger Jahren im Kongo bildeten sich in Kinshasa Straßengangs, die sich wie Cowboys kleideten … die Congo Cowboys (oder „Bills“ – nach Buffalo Bill – wie sie genannt wurden). Dies geschah aus mehreren Gründen: zunächst ging es einfach nur
um Stil und darum, cool zu sein … entscheidender aber war, dass es ein Zeichen von Selbstbewusstsein und Emanzipation war und
daß eben diese Gangs und viele andere Jugendliche, deren Gesinnung ähnlich eingestellt war, entscheidend am Freiheitskampf
des Kongos gegen die Kolonialisten beteiligt waren. Damit konnten sie „unsere“ Congo Cowboys identifizieren, die übrigens etliche ihrer Songs in Lingala singen ( Hauptsprache der beiden Teile des Kongo und Angolas). Der musikalische Mix der Band hat tatsächlich wenig mit Südafrika zu tun – dafür viel mit Bluegrass und Country einerseits und mit dem Kongo anderseits, wie die Kwassa Kwassa Rythmen und das Soukous-Gitarren Spiel – der Leadsänger, Chris Bakalanga ist selbst Kongolse.

Simon Attwell (Bandleader der Congo Cowboys) hierzu ergänzend: „Our name stems from the legendary cowboys hailing from
Kinshasa in the 1950s, and like them we dress in resplendent cowboy fashion (shoutout to Beyoncé for joining the party!), and honour the birthplace of the banjo by tracing its roots back to Africa. Our goal is to breathe new life into Americana and old-time country
music, infusing it with the electrifying rhythms of soukous guitar and Congolese vocals, delivering an electrifying live performance that
we call African Cowboy – welcome to the exhilarating realm of the Congo Cowboys!“
Der Name ist also kulturell und politisch in einem guten Sinne ganz bewußt so gewählt.

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